Oldenburg. Mehr als 200.000 Jüdinnen und Juden lebten nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland in sogenannten DP-Camps (Displaced Persons Camps). Dort suchten sie Zuflucht und schufen einen neuen, teilautonomen Lebensraum für sich. Wie dieses Leben aussah, erzählt die Historikerin Dr. Angelika Königseder von der Technischen Universität Berlin in ihrem Vortrag mit dem Titel „Jüdische DP-Camps als teilautonome Lebensräume im Nachkriegsdeutschland“. Dieser findet am Montag, 26. Oktober, 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg (Leo-Trepp-Straße 15) statt. Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“ der Arbeitsstelle Interkulturelle Jüdische Studien an der Universität Oldenburg und des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg. Interessierte werden gebeten, sich bis Sonntag, 25. Oktober unter info@jg-ol.de mit Namen und Adresse anzumelden und zur Teilnahme ihren Ausweis mitzubringen.
