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Verbrannt und verbannt: Bücherverbote früher und heute
Donnerstag 23.04.2026 19:00
Bibliothekssaal der Universität, Oldenburg
Eintritt: €
Mehr als 15.000 Bücher stehen mittlerweile in den USA auf dem Index, weil sie nicht in das Weltbild der Regierung oder einzelner Bundesstaaten passen. Anlässlich des Welttags des Buches am Donnerstag, 23. April, beleuchtet eine Veranstaltung im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55) diese Entwicklung. Los geht es um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Schauspieler*innen des Oldenburger Uni-Theaters OUT bringen Texte auf die Bühne, die einen Bogen schlagen von politischen Auseinandersetzungen der Weimarer Republik bis zum Recht auf Selbstbehauptung von Geschlecht und Körper. Schließlich hat politische Einflussnahme über Bücherverbote auch in Deutschland eine Vergangenheit. Die Bücherverbrennungen im Dritten Reich betrafen auch Werke etwa des Universitätsnamensgebers Carl von Ossietzky oder von Kurt Tucholsky. Heutige Bücherverbannungen in den USA, sogenannte „book bans“, betreffen häufig Werke, die sich mit Themen wie Rassismus, Queerness oder Gleichstellung auseinandersetzen. Die Veranstaltung trägt den Namen „Ban fascists – not books“ (deutsch: „Verbannt Faschisten – nicht Bücher“) und wird von der Universitätsbibliothek sowie dem Autonomen Schwulenreferat und dem Autonomen Referat für behinderte und chronisch kranke Studierende im Allgemeinen Studierendenausschuss der Universität Oldenburg organisiert.
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