Wie kann eine sozial gerechte Rente aussehen?
Expertin stellt Empfehlungen der DGB-Rentenkommission vor
Oldenburg. Nicht der demografische Wandel setzt die umlagefinanzierte Rente unter Druck, sondern die ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen – das ist die These der Rentenexpertin Prof. Dr. Jutta Schmitz-Kießler von der Hochschule Bielefeld. Die Politikwissenschaftlerin, Mitglied in der Rentenkommission des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), hält am Dienstag, 22. September, 18.30 Uhr im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg einen Vortrag zum Thema „Verteilungsgerechte Rente“. Die Veranstaltung findet in der Reihe „Soziale Ungleichheit und Verteilungsgerechtigkeit” der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung bis zum 18. September unter l.uol.de/rente wird gebeten.
Thema des Vortrags ist ein Konzept zur Zukunft der Rente, das eine Kommission aus Fachleuten im Auftrag des DGB erarbeitet hat. Im Juni legte das Gremium seine Empfehlungen vor. Schmitz-Kießler wird zentrale Aspekte der Rentendebatte vorstellen, die Vorschläge der DGB-Rentenkommission erläutern und die wesentlichen Eckpunkte der Reformpläne der Bundesregierung einer Kritik unterziehen.
Weblinks
uol.de/kooperationsstelle/
