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Signs Of The Swarm
Freitag 26.02.2027 19:00
Logo, Hamburg
Eintritt: 43,95 €

„Mir ist klar geworden, dass ich Dinge herausbrülle, über die zu sprechen ich viel zu feige bin“, gesteht David Simonich, Sänger von Signs of the Swarm.

Ein überraschendes Eingeständnis für eine so selbstbewusste Band wie die Titanen aus Pittsburgh – besonders wenn man ihr sechstes Album *To Rid Myself of Truth* hört. Der Titel bringt das besagte Geständnis auf den Punkt, klingt dabei aber verdammt viel cooler – und das Album selbst strotzt nur so vor Selbstvertrauen.

Die musikalische Weiterentwicklung ist deutlich spürbar: Für ihr sechstes Werk haben sich Signs of the Swarm erneut mit Produzent Josh Schroeder (Lorna Shore, Mental Cruelty, Varials, King 810) zusammengetan, um ihr „Slamming Deathcore“-Exoskelett weiter abzustreifen. Diese „Metal-Metamorphose“ offenbart eine Band, die heute genauso stark von Meshuggah, Gojira und Fear Factory beeinflusst ist wie von den Deathcore-Bands, mit denen sie aufgewachsen sind – Bands, die mittlerweile zu ihren Kollegen auf Augenhöhe zählen.

Das bedeutet keineswegs, dass sie nicht mehr genauso hart „slammen“ könnten wie die Besten ihres Genres – und Simonichs gurgelnde, ätzende Growls lassen die seiner Kollegen geradezu zahm wirken. Doch der Fokus hat sich verschoben, hin zu einem modernen Metal-Paradoxon: Deathcore, der von Refrains getragen wird. In einer Zeit, in der „Schaut-mich-an“-Momente dominieren, um der immer kürzer werdenden Aufmerksamkeitsspanne gerecht zu werden, ist das Bestreben von Signs of the Swarm, Substanz über kurzlebige Trends zu stellen, ebenso erfrischend wie überraschend.

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