Was macht ihr denn für ´nen Sound ? Tja, das ist immer so eine Frage. Niemand will ja in eine Schublade gesteckt werden. Aber irgendwo landet mensch ja immer. Darum versuchen wir das ein wenig zu erklären. Als wir uns 1991 gründeten waren auf jeden Fall Bands wie Descendents, Bad Religion, Hüsker Dü etc. schuld daran. Im Laufe der Jahre sind die Einflüsse bzw. der Musikgeschmack natürlich auch immer weiter in verschiedene Richtungen gewandert. Am besten macht ihr euch selbst einen Eindruck davon, was daraus geworden ist. Unser erster Tonträger war eine auf 200 Stück limitierte Split 7" mit der Kölner Hip Hop Band "Rude Poets". Sie waren Freunde und fragten uns, ob wir nicht Lust hätten mit unserer lauten Gitarrenmusik die andere Seite ihrer Single zu schmücken. Wir dachten das können wir dann mal unseren Kindern zeigen und nahmen unsere ersten Songs auf. Doch nach einigen Partyshows und Konzerten war uns das nicht genug. Wir nahmen neue Songs auf und brachten in Eigenregie zwei Tapes raus. Vom letzteren „and time goes by“ verkauften wir fast 500 Exemplare. Dann lernten wir Carsten Johannisbauer vom Blurr Fanzine kennen (mittlerweile Oiro). Er wollte unbedingt eine Single mit uns machen und gründete Blurr Records. Im Frühjahr ´94 kam die "Cauliflower"-7" heraus. 1000 Stück gingen schneller weg als gedacht. Wir spielten immer mehr Konzerte. Hauptsächlich mit Bands aus der Hardcore- bzw. Punkrockszene (SNFU, Shelter, Samiam, Quicksand etc.), doch durch unsere Verbundenheit zu BMX und Skateboarding, spielten wir auch immer mehr auf Contest, Jams u.ä.. Auch in BMX-Videos aus Deutschland, Frankreich und sogar den USA, wurde unserer Musik immer öfters zum Soundtrack. Im Sommer ´95 war es dann soweit. Unser erstes Album "Asparagus" wurde mit einer unvergesslichen Releaseparty gefeiert, immer mehr Leuten gefiel unsere Musik, die Konzerte wurden immer voller und häufiger. Wir lernten immer mehr nette Menschen kennen, ob Konzertveranstalter, Bands oder Publikum. Wir brachten Songs auf verschiedenen Compilations raus und die eigenen Touren liefen gut. Drei Jahre später wurde das nächste Album gefeiert : "Turnip". Diesmal auch endlich auf Vinyl, inkl. einer limited version in orange und mit Poster. Danach ging’s weiter mit Touren und Konzerte.
