OFF – Poems of Unrest
Mittwoch 10.06.2026 00:00
Donnerstag 11.06.2026 00:00
Donnerstag 25.06.2026 00:00
Donnerstag 09.07.2026 00:00
Donnerstag 23.07.2026 00:00
Donnerstag 13.08.2026 00:00
Donnerstag 27.08.2026 00:00
Donnerstag 10.09.2026 00:00
Haus für Medienkunst, Oldenburg
Eintritt: €
Poems of Unrest ist eine internationale Gruppenausstellung, die aus der fünften Ausgabe der OFF-Biennale Budapest hervorgeht.
Als größte unabhängige Kunstinstitution Ungarns hat sich die OFF-Biennale seit 2015 zum Ziel gesetzt, die Kunstszene des Landes zu stärken und zum öffentlichen Diskurs über soziale, politische und ökologische Themen beizutragen. Demokratie soll durch Kunst gefördert werden.
Die OFF 2025 befasste sich mit Fragen der Sicherheit. Rechte Ideologen und Politiker nutzen existenzielle Sorgen der Menschen aus, indem sie diese auf Panikmache und Militarisierung reduzieren und Minderheiten zu Sündenböcken erklären.
Poems of Unrest möchte einen alternativen Beitrag zur Sicherheitsdebatte leisten. Im Zentrum stehen neue Ansätze und Techniken kollektiver Produktivität und Imagination, die dazu beitragen können, uns in der Gegenwart besser zu orientieren.
Unser Schicksal als soziale Wesen ist untrennbar mit der Welt um uns herum verbunden. Doch wie können wir in Zeiten der Unsicherheit sinnvolle Beziehungen aufbauen und pflegen, integrative politische und gesellschaftliche Ziele entwickeln, oft ungehörte Stimmen verstärken und Widerstandsfähigkeit sowie Zusammenarbeit fördern?
Die Oldenburger Ausgabe der Poems of Unrest eröffnet tiefgründige und persönliche Perspektiven, die den Begriff der Sicherheit – innerhalb der Familie wie auch in der Gesellschaft als Ganzes – aus feministischer Sicht neu beleuchten. In ihren Projekten entfaltet sich Poesie in unterschiedlichsten Formen um Fragen von Fürsorge und Sicherheit.
Die Werke thematisieren Sicherheit, indem sie miteinander verknüpfte Themen beleuchten: patriarchale Unterdrückung, systemische Ungleichheit, den Verlust politischer Handlungsfähigkeit, Tribalismus, die Auswirkungen bewaffneter Konflikte, häusliche Gewalt, körperliche Selbstbestimmung und feministischen Widerstand.
Die Ausstellung stützt sich auf einen reichen Schatz an Wissen und zivilgesellschaftlichen Praktiken, um Verbindungen zu schaffen und Solidarität, Vergebung, Mitgefühl sowie sinnvolle Formen des Zusammenlebens zu fördern.
Kuratiert von Katalin Székely und Edit Molnár
