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Hamburg

Moving Targets

18.04.2024
Hafenklang

in Hamburg

20:00
Eintritt: 18 €

Eine der angenehmsten Überraschungen aus den USA der letzten Jahre war, die Reformierung der legendären Bostoner Band Moving Targets. Mastermind Kenny Chambers fand 2018 mit Bassist Yves Thibault und Drummer Emiliene Catalano eine auffallend talentierte Rhythmusgruppe. Nach nur drei Shows in den USA, gab es Ende 2018 eine überraschend erfolgreiche Europatour. 2019 erschien mit dem Album „Wires“ die erste Neuveröffentlichung der Band seit mehreren Jahrzehnten. Und 2020 - zu Beginn der Covid-19 Pandemie- erschien mit „Humbucker“ ein weiteres Album, dass Fans und Kritiker, neben dem brillanten Debüt „Burning in Water“ (1986), durchaus als Meilenstein in der TARGETS Diskografie verstehen. Folglich als Beweis, dass die MOVING TARGETS, wahrlich zeitlose Songs schreiben, bei denen Ken Chambers Gitarrenspiel immer noch herausfordernd einzigartige Akzente setzt und die eisenharten Drums und Bass nahezu magisch mit den Gitarrensounds verwachsen. Zu den Anspieltipps des Albums „Humbucker“ zählen das nach vorne treibende „The Hole“ oder „Apart“. Bei „Opposites“ wird das Tempo leicht zurückgenommen, dabei trotzdem der Energielevel gehalten, was wiederum Chambers einzigartiges Gitarrenspiel hervorheben lässt. Bei dem radiotauglichen, wunderschönen „Lost“ findet sich teilweise Akustikgitarre und bei „Harder Than The Rest“ geht es im Uptempo wie mit einem Bulldozer durch den Song. „World Gone Mad“ und „Believer“ zeigen nochmal den klassichen Moving Targets Sound der von jeher von melodischen Juwelen geprägt war – verwurzelt irgendwo zwischen dem Mod-Rock der Sixties und klassischen Power-Pop-Punk-Melodien, aus dem ursprünglich der klassische US-Harcore- Punk Sound entsprungen ist. Was die in Boston/USA Anfang der 80er, zu Hochzeiten der Harcore-Punk-Szene gegründeten MOVING TARGETS auch heute noch so besonders macht, ist vor allem die Art wie Ken Chambers seine Gitarre spielt und damit unzählige Bands des großen Genre Alternativ-Guitar-Rock beeinflusst. Offene Gitarrenakkorde, melodische Riffs und teils melancholische knapp gehaltene Texte - angetrieben von energiegeladenen Drums und Bass - alles in einer warmen Klangatmosphäre, einzigartig und zeitlos.
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