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Bremen

Moby Dick oder der Wal

29.12.2021
Theater Bremen, Kleines Haus

in Bremen

20:00

nach dem Roman von Herman Melville 19:40 Uhr Einführung „Weh dem Menschen, wenn auch nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.“ (Christian Morgenstern) — Es ist die Geschichte eines sagenumwobenen weißen Wals und seines von grenzenlosem Hass getriebenen Jägers Kapitän Ahab. Bei seiner Entstehung 1851 kaum beachtet, wird Herman Melvilles Roman Moby-Dick heute als postmodernes Jahrhundertwerk gefeiert. Inspiriert vom Alten Testament, von Shakespeare, von historischen und zoologischen Werken versucht Melville Welt, Gott, Mensch, Natur – und wie das alles zusammenhängt – zu erklären. Der fast tausendseitige Reisebericht erzählt von naturgewaltigen Abenteuern auf hoher See, aber auch von Streifzügen in die Tiefen der menschlichen Seelen- und Schicksalslandschaft. Alize Zandwijk entwickelt gemeinsam mit der Schauspielerin und Maskenbauerin Nadine Geyersbach, dem Schauspieler Denis Geyersbach und dem Musiker Beppe Costa ein Panorama belebter Objekte und theatral-musikalischer Bilder über das Verhältnis von Mensch und Natur.
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