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Lack
Samstag 28.11.2026 20:00
Molotow, Hamburg
Eintritt: 26 €

Fast zwei Jahrzehnte sind vergangen, seit Lack zuletzt neue Musik veröffentlicht haben. Nun kehren sie mit ihrem ersten Album seit 18 Jahren zurück. Das selbstbetitelte Werk erscheint am 11. September über das Label Dream Bureau; im Anschluss folgen Konzerte in Dänemark, Deutschland und Tschechien.

Im Laufe von acht Jahren veröffentlichten Lack drei Alben, spielten unzählige Shows in ganz Europa sowie den USA und erarbeiteten sich den Ruf als eine der markantesten und explosivsten Bands Kopenhagens. Sowohl in Dänemark als auch international prägten sie ein eigenes Genre: Ihr Sound bewegte sich mühelos zwischen Post-Hardcore, Indie-Rock und Film-Noir-Atmosphäre, angetrieben von Thomas Burøs charakteristischem, hohem Gesang, der stets am Rande des Stimmbruchs operierte.

2008 – kurz nach der Veröffentlichung von *Saturate Every Atom* – trennten sich die Wege der Bandmitglieder und Lack wurde auf Eis gelegt. Seitdem spielten die Musiker in zahlreichen anderen Bands, darunter Rising, Tvivler, Total Heels, Anchorless und No Light.

Neugründung als Live-Band im Jahr 2021
Im Jahr 2021 formierten sich Lack neu. Zunächst für zwei ausverkaufte Konzerte in Dänemark, später für weitere Auftritte, darunter 2024 auf dem Copenhell, Dänemarks größtem Metal-Festival.

Ohne sich gegenseitig oder der Außenwelt Versprechungen zu machen, begannen Lack im Stillen, neue Musik zu schreiben. Zunächst war es eine behutsame Erkundung, ob das Kollektiv nach all den Jahren noch künstlerische und persönliche Relevanz besaß. Es zeigte sich, dass das Spannungsfeld zwischen menschenfeindlicher Resignation und trotzigem Optimismus – stets der prägende Nerv der Band – noch immer lebendig war und es sich mehr denn je lohnte, darüber zu singen.

Support:
BAKER SEATS

90er-Jahre-College-Core aus Kiel/Husum, Deutschland.

Nachdem sie jahrelang vorwiegend in Punkrock- und Hardcore-Bands (ESCAPADO, THE CREETINS, GRAND GRIFFON) gespielt hatten, beschlossen Matthias Frank und Helge Jensen, etwas Neues zu wagen.

Baker Seats präsentieren ein vielfältiges musikalisches Spektrum mit Fokus auf Melodien und eingängigen Hooks. Sie lassen sich vom Indie- und College-Rock der späten 80er und 90er Jahre inspirieren und ergänzen diesen um die Pop-Ästhetik der 60er Jahre.

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