Die Veranstaltung findet in der Lagerstraße 11, Halle D statt.
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»Noch einer der Musik macht« – das ist der maximal griffige, erfrischend selbstironische Slogan, mit dem JAS den Bio-Kasten seines Spotify-Profils versehen hat. Wer den Wahlberliner auch nur flüchtig erlebt, wird schnell feststellen, wie gut diese Formel zu seiner Attitüde und seiner Denkweise passt: JAS ist ein meistens milde lächelnder, grundsympathischer Tiefstapler. Einer, der die Dinge – und besonders sich selbst – niemals zu Ernst nimmt, sich einzig über seinen Erfahrungsdrang und in keinster Weise über Erfolg definiert. Stände er im Verdacht, Letzteres zu tun, wäre er im Laufe der letzten Monate höchstwahrscheinlich abgehoben.
JAS ist mit seiner allerersten Single straight in die deutschen Charts gestürmt, hat auf eigene Faust innerhalb kürzester Zeit über 30.000 TikTok-Follower*innen gesammelt und gerade einmal drei Songs gebraucht, um das sattelfeste Fundament für eine Sold-Out-verdächtige Solo-Tournee zu legen. Offensichtlich ist JAS eben nicht »noch einer der Musik macht« – sondern ein Ausnahmekünstler, dessen Song-Zeilen abertausenden jungen Menschen direkt aus dem Herzen sprechen.
Im Kontrast zu seiner nüchtern-abgeklärten, surreal erwachsenen Aura präsentiert sich JAS in seinen Songs als Suchender; als skeptisch dreinblickender Zweifler, der sich im Stolpergang durch die Welt bewegt. Wenn JAS – mit Gitarre in der Hand oder am Klavier sitzend – von seinen Entdeckungsfahrten auf der Gefühlsachterbahn berichtet, schwingen da immer auch jugendliche Naivität, Theatralik, Drama und schier unbeantwortbare Fragen à la »was ist schon für immer?« mit.
