Die Ausstellung widmet sich dem vielfach ausgezeichneten Werk der Medienkünstlerin und Autorin, deren Arbeiten sich an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und gesellschaftlicher Analyse bewegen. In ihren Videoessays, multimedialen Installationen und Lecture Performances verwebt Hito Steyerl dokumentarische Fragmente mit fiktiven Elementen zu Narrativen, die sich mit historisch verankerten globalen Machtstrukturen im digitalen Zeitalter auseinandersetzen.
Mit rund 15 Rauminstallationen – entstanden zwischen 1999 und 2025 – bietet die Ausstellung einen ebenso breiten wie tiefgehenden Einblick in Hito Steyerls Werk: Eine hybride Bildwelt, die algorithmische Kontrolle, Ausbeutung durch technologische Systeme, Kapitalismus, Klimakollaps und Krieg thematisiert, entfaltet sich über die gesamte Halle für aktuelle Kunst.
