Gallowstreet ist seit über einem Jahrzehnt ein fester Begriff. Die aus Amsterdam stammende Brass-Band ist bekannt für ihr energiegeladenes Bläserspiel, das sie bereits auf Festivals wie Lowlands, North Sea Jazz, Dour und zahlreiche weitere Bühnen im In- und Ausland geführt hat.
„Der Maßstab für europäische Brass-Bands“ – so lautet ein Kommentar unter einem der Videos der Band, und treffender könnte man es kaum formulieren. Zu Beginn ihrer Karriere dominierte noch der Sound von New Orleans, doch die Band schlug schließlich eher in niederländischen Gefilden Wurzeln als im Bayou. Die Niederlande sind eine echte Festivalkultur, und dieser Einfluss prägt die Band nachhaltig. Gallowstreet verbindet Genres mit einer klaren Mission: Die Musik muss tanzbar, sofort wiedererkennbar und mitreißend sein. Man könnte es als eine Mischung aus Giorgio Moroder und Ennio Morricone bezeichnen, als Justice trifft auf Jungle, Daft Punk mit Bläsern, einen Hauch von Dance oder Fusion-Jazz gepaart mit treibendem Stadion-Rock.
Am Samstag, dem 5. Dezember, präsentiert die achtköpfige Formation ihr brandneues Album *FUTUREBRASS* in Groningen. Es vereint die Energie von Dance und Electropop mit akustischen Bläserklängen und verneigt sich dabei liebevoll vor dem Genre des „French Touch“. Das Ergebnis ist ein Sound, der ebenso nostalgisch wie futuristisch anmutet.
