Es gibt Aufführungen, die man sich anschaut.
Und es gibt solche, die man erlebt.
»Der Schrank« gehört zu den zweiten.
In der Sprache der Körper erzählen die Tänzer von Dingen, über die wir selten laut sprechen:
von einer Liebe, die brennt,
von einer Leidenschaft, die zerstören kann,
von Ängsten, die uns lenken,
von Erinnerungen, die wir am tiefsten verbergen.
Das ist nicht einfach zeitgenössischer Tanz.
Es ist ein Spiegel.
Und vielleicht der ehrlichste,
in den Sie je geblickt haben.
Stellen Sie sich vor, Sie werden eingeladen, durch das Schlüsselloch eines geheimnisvollen Schrankes zu blicken – eines Schrankes, der fremde Geheimnisse und persönliche Geschichten hütet. Und was, wenn Sie dabei plötzlich sich selbst erblicken? Was würden Sie fühlen, wenn Sie in diesem Spiel der Beobachtung Ihre eigenen Geheimnisse, Ängste, Geständnisse, Erinnerungen und unerfüllte Träume wiedererkennen?
