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FFF Demonstration gegen neue Erdgasprojekte
Freitag 24.04.2026 16:00
Unterm Berg 20, Oldenburg
Eintritt: €
Am Freitag, den 24. April protestiert die Klimabewegung Fridays For Future in über 55 Städten in Deutschland gegen neue Erdgasprojekte und für konsequenten Klimaschutz. Auch in Oldenburg findet eine Demonstration statt. Die Demonstration beginnt um 16 Uhr am Unterm Berg 20 bei der CDU-Parteizentrale. Nach einer Auftaktkundgebung zieht der Protestzug zur Hafenanlage Stautor, in der Nähe der SPD-Parteizentrale. "Die Bundesregierung verschließt stur die Augen vor der Realität. Wir befinden uns aktuell in der größten Energiekrise seit 50 Jahren, die verursacht ist durch die starke Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Brennstoffen. Statt einen Energiesparplan zu entwerfen und einen Umstieg auf Erneuerbare zu fördern, scheint die Lösung der Koalition zu sein, neue Quellen für fossile Brennstoffe zu erschließen. Das geht ganz klar in die falsche Richtung und führt uns weiter hinein in eine Abhängigkeit der Wirtschaft von Auslandsimporten. Dass Katherina Reiche immer weiter auf dreckiges Gas statt sauberer und bezahlbarer Energie für alle setzt, zeigt, dass sie keine Politik für Menschen, sondern für Gaskonzerne macht. Am Freitag, den 24. April, zeigen wir gemeinsam: Das nehmen wir nicht hin!” sagt Lucie Johanningmeier von Fridays for Future Oldenburg. Die Aktivist*innen kritisieren die Pläne der Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, neue Gaskraftwerke zu bauen, die Wärmewende ausbremsen und in Deutschland neue Gasvorkommen zu erschließen. Die Aktion ist Teil einer deutschlandweiten Protestwoche gegen die fossilen Expansionspläne der schwarz-roten Bundesregierung. Bereits am vorangegangenen Wochenende hatten in Berlin, Hamburg, Köln und München mehr als 80.000 Menschen für den schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien protestiert. “Während schon heute überall auf der Welt Menschen unter Hitzewellen und Überschwemmungen leiden, heizt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in ihrem Gasrausch die Klimakrise immer weiter an. Neue Gaskraftwerke und Gasbohrungen sind teuer, dreckig und völlig überflüssig - die Union hat sich findet sich in einer ideologischen Sackgasse wieder, die die Augen vor Tatsachen verschließt. Statt weiter in die Taschen der Gaslobby zu wirtschaften, muss diese Regierung endlich Menschen in den Mittelpunkt stellen und einen klaren Plan für den Gasausstieg vorlegen”, sagt Tim Polzin von Fridays For Future Oldenburg.