Kategorien
Verden

Europas beste Naturfotografien 2021

24.02.2022
Deutsches Pferdemuseum

in Verden

Sieger und Platzierte des renommierten europaweiten Fotowettbewerbs „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres 2021“ stehen fest. Ende Oktober fand die digitale Preisverleihung des Wettbewerbs statt. Als bundesweit erster Ausstellungsort präsentiert das Deutsche Pferdemuseum in Verden vom 7.12.2021 bis zum 13.03.2022 zum achten Mal in Folge die besten Aufnahmen des Wettbewerbs. Über 80 ausgezeichnete Fotografien gewähren in der Ausstellung einzigartige Einblicke in die verschiedensten Facetten der Natur und dokumentieren eindrucksvoll faszinierende Szenen aus der Tier- und Pflanzenwelt. Der Wettbewerb Seit dem Jahr 2001 prämiert die Gesellschaft für Naturfotografie (GDT), einmalige und innovative Naturfotografien europäischer Profi- und Hobbyfotograf*innen. Seitdem entwickelte sich der europaweite Naturfotografenwettbewerb zu einer festen Größe von internationalem Rang. Mehr als 19.000 Fotos, aufgenommen von über 1000 Profi- und Hobbyfotografen aus 36 Ländern, wurden in 2021 zum Wettbewerb eingereicht. Innovation und Kreativität, der Einsatz neuer Techniken und der Mut zu ungewöhnlichen Kompositionen zeichnen die Wettbewerbsbeiträge aus. Gesamtsieger und damit „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2021“ ist der spanische Fotograf, Fotojournalist und Autor Angel Fitor, dessen Bild Ballett der Medusen einige Quallen in der spanischen Lagune Mar Menor aufs Eindrucksvollste inszeniert. Dass eben jenes Mar Menor, Europas größte Salzwasserlagune, kurze Zeit nach dem Juryvotum von einem massiven Fischsterben heimgesucht wurde, verleiht dem Bild eine zusätzliche Brisanz. Jim Brandenburg, einer der berühmtesten Naturfotografen und Mitglied der diesjährigen Jury, erinnert sich in seinem Kommentar an den Preisträger: „Sein kraftvolles Bild hat uns Jurymitglieder auf vielen Ebenen stark angesprochen, und nach der ökologischen Katastrophe, die nur kurze Zeit später am Entstehungsort stattfand […], kann es auch für die massiven Umweltprobleme dieser Region sprechen.“ Angel Fitor ist naturkundlicher Fotograf, Fotojournalist und Autor, der sein Leben der Aufgabe gewidmet hat, den aquatischen Ökosystemen der Erde eine Stimme zu geben. Seit den späten 80er Jahren arbeitet er als professioneller Fotograf und ist als Kameramann und naturkundlicher Berater an diversen Fernsehproduktionen beteiligt. Seine Bilder wurden in einer Vielzahl von Publikationen veröffentlicht, darunter Fachbücher, Online-Medien und diverse Magazine wie National Geographic und GEO und sind bei den einflussreichsten Fotowettbewerben unserer Zeit ausgezeichnet worden. Die Ausstellung In der Ausstellung bestechen über 80 ausgezeichnete Fotografien durch ihre Vielfältigkeit und ihre speziellen und faszinierenden Entstehungsgeschichten. Die Ausstellung zeigt die ganze Bandbreite der Naturfotografie – von ungesehenen Verhaltensweisen, seltenen Arten, intimen Tierportraits, verträumten Pflanzenbildern bis hin zur kritischen Auseinandersetzung mit den Belangen des Natur- und Artenschutzes. Zu sehen sind im Deutschen Pferdemuseum auch die Siegerfotos des Fritz Pölking Preises 2021, der als Sonderpreis von der GDT und dem Tecklenborg-Verlag für herausragende fotografische Werke vergeben wird. Die Öffnungszeiten Die Fotoausstellung ist bis zum 13. März 2022 Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Sonderausstellung ist im Museumseintrittspreis von 5,- Euro für Erwachsene und 2,- Euro für Kinder (5-17 Jahre) enthalten.
  • Google-Maps
  • Telefon
  • Website