Die Veranstaltung findet in der Lagerstraße 11, Halle D statt.
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Auch nach zwei Jahrzehnten ihres Bestehens bleiben Elder eine Ausnahmeerscheinung in der Underground-Rock-Szene – eine Band, die es wie kaum eine andere versteht, Einflüsse aus unterschiedlichsten Genres aufzunehmen und wieder abzulegen, ohne dabei in bloße Nachahmung zu verfallen oder ihre eigene Identität zu verlieren. Ihr neues Album *Through Zero* unterstreicht eindrucksvoll ihren Anspruch, die Grenzen des Heavy Rock zu erweitern, und festigt ihren Status als Vorreiter des Heavy Psychedelic Rock.
Im Laufe der letzten zwanzig Jahre haben Elder ihr Handwerk perfektioniert und beherrschen wuchtige Riffs, melodische Ausflüge, progressive Strukturen, hypnotische Grooves und ätherische Klangwelten gleichermaßen. Auf *Through Zero* bündeln sie diese langjährige Erfahrung zu ihrem bislang wohl unmittelbarsten und fesselndsten Album, während sie gleichzeitig Einflüssen jenseits des Rock-Kosmos Raum geben, sich innerhalb ihres progressiven Rahmens zu entfalten. Neben der für Elder typischen Interpretation von Heavy Rock entdecken Hörer neue Texturen, Sequenzen und Klangfarben. Wie immer offenbart jeder Hördurchgang neue Details.
*Through Zero* wurde 2025 über mehrere Monate hinweg – in den Pausen zwischen verschiedenen Tourneen – in Berlin aufgenommen. Es ist das erste Album, das die Band nicht nur selbst produziert, sondern gemeinsam mit ihrem langjährigen Weggefährten Richard Behrens auch mitabgemischt hat. Das Ergebnis ist ein Werk, das mehr als je zuvor die kreative Vision der Band voll zur Geltung bringt.
Elder wurde – irgendwann um 2006 herum, so genau weiß das niemand mehr – in einer kleinen Küstenstadt in Massachusetts von drei langjährigen Freunden gegründet, die eine Leidenschaft für schwere, tief gestimmte Musik teilten. Im Laufe der Jahre wuchs die Band um einen Gitarristen, verlor einen Schlagzeuger, verlagerte ihren Lebensmittelpunkt (größtenteils) von den USA nach Deutschland, spielte Hunderte von Konzerten – von kleinen Clubs bis hin zu großen Arenen weltweit – und veröffentlichte sechs Studioalben, vier EPs sowie zwei Live-Alben. Auch wenn eine solche Historie keine zwingende Voraussetzung für irgendetwas ist, mögen die vielen Wendungen auf ihrem bisherigen Weg erklären, warum sich die Band konsequent gegen Stillstand entscheidet.
Support: Temple Fang
