„Mir gefällt, dass man es in keine Schublade stecken kann“, sagt Lev Ceylan über *All At Once*, die genre-sprengende Debüt-EP von Ebbb. „Wir lieben einfach unerwartete Wendungen – Momente, in denen sich der Sound plötzlich in etwas völlig anderes entlädt.“
Obwohl die Band – bestehend aus Produzent Ceylan und Sänger Will Rowland sowie dem Live-Schlagzeuger Scott MacDonald – erst seit knapp einem Jahr existiert, hat sie bereits einen absolut einzigartigen Stil gefunden. Durch die Verschmelzung pulsierender Rhythmen, atmosphärischer elektronischer Produktion, funkelnder Melodien, vielschichtiger Gesangsharmonien und Beats, die zwischen Ambient und Industrial changieren, entsteht ein eigenwilliger Klang-Hybrid. Die Gruppe selbst beschreibt ihn als „Brian Wilson trifft auf Death Grips“.
Die drei lernten sich kennen, als sie in früheren Bands spielten und gemeinsam auf der Bühne standen; dabei blieb ihre Freundschaft bestehen. Ceylan war Rowlands einzigartige, kraftvolle Stimme im Gedächtnis geblieben. Als er also begann, eigene elektronische Stücke zu produzieren, wusste er sofort, wen er als Sänger dafür haben wollte. Dank seiner Ausbildung an der Westminster Abbey Choir School verfügt Rowland über einen Stimmumfang, ein technisches Können und eine Vielseitigkeit, wie sie nur wenige Sänger besitzen. „Ich habe die Zeit an der Schule geliebt, und ich glaube, dass meine heutige Melodieführung und alles, was wir tun – selbst auf einer unterbewussten Ebene – davon geprägt sind“, sagt Rowland.
