06.12.2022
Provisorium Wilhelmshaven

in

08:45

Seit 1976 erzählt Angela Sommer-Bodenburg von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem Menschen Anton und dem Vampir Rüdiger. Anton ist von Gruselgeschichten begeistert, insbesondere Vampire haben es ihm angetan. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass sich schnell eine innige Verbindung zwischen Anton und Rüdiger entwickelt, als letzterer plötzlich auf Antons Fensterbank sitzt. Allerdings müssen die beiden geheim halten, dass Rüdiger ein Vampir ist. Schnell wird Anton in den Kreis der Vampir-Familie Schlotterstein eingeführt und geht vollkommen darin auf, Teil der Vampir-Gang zu sein. Gemeinsam mit Anna, der kleinen Schwester Rüdigers, haben die beiden so einige Abenteuer zwischen Tag und Nacht zu bewältigen: Sei es der Flug mittels Vampir-Umhang oder das nicht ganz ungefährliche Katz-und-Maus-Spiel mit dem gefürchteten Vampirjäger Geiermeier. „Der kleine Vampir“ lädt das Publikum zum Reingruseln ein: Wer ist hier eigentlich böse – und wer gut? Lässt sich überhaupt so einfach zwischen Gut und Böse differenzieren? Axel Brauch versteht die Coming-of-Age-Geschichte außerdem als ein „Manifest für Außenseiter*innen“. Das Regieteam hat ein Familienstück entworfen, was über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Mensch und Vampir vermittelt, dass es vollkommen in Ordnung ist, anders zu sein und auch mal anzuecken. Überdies hält das Weihnachtsmärchen jede Menge Situationskomik und mit dem musikalischen Output der Vampirband im Post Punk-Gothic-Stil etliche Ohrwürmer und unerwartete Wendungen bereit. Auf der Bühne zu erleben sind Joshua Arndt, Ivo Masannek, Neele Schmidt, Gisa Stößl und Tobias Wagenblaß. Britta Hollmann, die Leiterin der Julabü, verantwortet die Dramaturgie. Karten gibt es an der Theaterkasse im Service-Center der Landesbühne, telefonisch unter 04421- 9401-15 sowie online unter www.landesbuehne-nord.de.
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