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Daten, Objekte und Karten: Historische Sammlungen im Projekt DiViAS aufbereiten und sichtbar machen
Donnerstag 21.05.2026 19:00
Schlaues Haus, Oldenburg
Eintritt: €
mit Simon Albers und Andreas Gollenstede, Jade Hochschule, sowie Stefan Fuest, Leibniz Universität Hannover Das Forschungsprojekt DiViAS (Digitalisierung, Visualisierung und Analyse von Sammlungsgut) beschäftigt sich anhand von zwei konkreten Fallstudien damit, wie man historische Objekte und Dokumente, die meist aus kolonialen Zusammenhängen stammen, zeitlich und räumlich erfassen und darstellen kann. Im Zentrum stehen dabei zwei zentrale Fragestellungen: zum einen die Bewegung der Objekte (ihr Weg durch Raum und Zeit und ihre Herkunft) und zum anderen ihre Materialität (ihre Beschaffenheit, ihre Eigenschaften und ihre Provenienz). Dabei betrachten die Forschenden sowohl die Informationen, die zu den Objekten existieren, als auch ihre physische Beschaffenheit. Hierfür werden unterschiedliche Methoden kombiniert: qualitative und quantitative Ansätze aus den Geschichts- und Kulturwissenschaften, Verfahren zur Analyse von Sammlungsstücken und ihrer Herkunft (Provenienzforschung), naturwissenschaftliche Methoden zur Erforschung historischer Materialien sowie Messtechnik (wie die 3D-Digitalisierung), Geoinformatik und Kartographie, sowie Methoden der Künstlichen Intelligenz (Data Science). Die aus diesen Analysen gewonnenen Daten werden in eigens entwickelten Datenbankstrukturen (Raumzeitliches Datenmanagement) nach etablierten Standards verwaltet und zugänglich gemacht.
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