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Oldenburg

Black Dogs and Red Forests

22.12.2022
Edith-Russ-Haus für Medienkunst

in Oldenburg

Black Dogs and Red Forests (Schwarze Hunde und rote Wälder) zeigt Künstler aus der ganzen Welt, die sich mit den Hinterlassenschaften von Kolonialismus und Raubbau beschäftigen. Im Zentrum steht dabei der Wunsch, Strategien der „Heilung“ zu entwickeln. Die Ausstellung kann als das zweite Kapitel der Gruppenausstellung Possessed Landscapes (2020) betrachtet werden. Sie zeigte, wie die indigene Vorstellung, dass das Land von Ahnen bevölkert wird, ersetzt wird durch den Landbesitz der Rohstoffindustrie. Dieser ist geprägt von grenzenlosem Raubbau und produziert eine vielerorts von Gier und Entwurzelung geprägte Landschaft. Ausgangspunkt von Black Dogs and Red Forests sind zwei neue Auftragsarbeiten von Jim Jasper Lumbera und Hira Nabi, die in diesem Jahr das Medienkunst-Stipendium der Stiftung Niedersachsen am Edith-Russ-Haus erhielten. Beide begannen ihre recherchebasierten Untersuchungen lokaler Geschichten des Raubbaus mit dem Nachdenken über Orte ökologischer Zerstörung, wandten sich letztlich jedoch der Vorstellung einer Akzeptanz und möglichen Heilung solcher Landschaften zu.
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