Im Herbst 2026 widmet sich die Villa Sponte Zeitkultur mit der Ausstellung „Talking to Animals“ dem Tier als Motiv, Gegenüber, Projektionsfläche und Mitgeschöpf.
Acht Künstler*innen aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Collage, Skulptur und Objekt nähern sich dem Thema aus sehr unterschiedlichen Perspektiven und eröffnen dabei einen vielschichtigen Dialog über das Verhältnis von Mensch und Tier. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen genauer Beobachtung und freier Imagination, zwischen naturkundlicher Annäherung und symbolischer Aufladung.
Tiere erscheinen als Individuen, als Spiegel menschlicher Eigenschaften, als mythologische Wesen oder als Teil komplexer ökologischer Zusammenhänge.
Die Ausstellung versammelt unterschiedliche künstlerische Handschriften und Medien, die sich gegenseitig ergänzen, hinterfragen und erweitern.
Dabei entsteht ein offener Raum für Fragen nach Nähe und Distanz, Kommunikation und Missverständnis, Fürsorge und Verantwortung.
Was geschieht, wenn wir versuchen, mit Tieren zu sprechen?
Vielleicht sprechen Tiere nicht unsere Sprache – und erzählen uns trotzdem etwas über die Welt und über uns selbst.
„Talking to Animals“ versteht sich als Einladung, vertraute Blickweisen zu verlassen und die Beziehung zwischen Mensch und Tier neu zu betrachten – ernsthaft, poetisch, humorvoll und überraschend.
