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Bremen

33. Musikfest Bremen: „Forte-Piano!“

30.08.2022
Glocke

in Bremen

20:00

Programm: Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur KV 453 Michail Glinka: Trio pathétique d-Moll Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 98 B-Dur Hob. I:98 Alexander Melnikov hat sich ohne großes PR-Getöse als einer der spannendsten und vielseitigsten Pianisten unserer Tage etabliert. Gerade auf dem Fortepiano, dem Vorläufer des modernen Konzertflügels, überzeugt sein ausgeprägter Sinn für klangliches Raffinement, dem er das entscheidende Quentchen Spannung, Lebendigkeit und improvisatorische Frische beisteuert. Wie geschaffen für Mozarts G-Dur-Klavierkonzert aus dem Jahr 1784. Es ist eines seiner heitersten Konzerte, steckt aber laut Musikforscher Alfred Einstein auch »voll geheimen Lächelns und geheimer Trauer«. Um diese Abgründe auszuloten, ist das von Frans Brüggen gegründete Orchester des 18. Jahrhunderts der perfekte Partner für Melnikov. Daneben erklingen zwei reizvolle, jedoch eher selten zu hörende Werke: Haydns 98. Sinfonie ist trotz ihres Reichtums und Witz an musikalischen Einfällen heute zu Unrecht eine der unbekannteren seiner zwölf Londoner Sinfonien. Und Michail Glinkas ungewöhnlich besetztes Trio pathétique? Das schrieb der russische Komponist 1832 in Italien unter dem Einfluss einer unerwiderten Liebe und versah es mit einem leidenschaftlich-schwermütigem Ton … Eric Hoeprich Klarinette Hugo Arteaga Fagott Orchester des 18. Jahrhunderts Alexander Melnikov Hammerflügel und Leitung
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