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Helene Weigel – Revolutionärin im Rampenlicht
Donnerstag 12.11.2026 20:00
Kulturetage, cine k, Oldenburg
Eintritt: €

Ab Donnerstag, den 12. November 2026 zeigt das Cine k in Oldenburg den Dokumentarfilm »Helene Weigel - Revolutionärin im Rampenlicht«, der sich dieser ungewöhnlichen Theater-Ikone widmet. Zum Startabend um 20:00 Uhr führen die beiden Filmpaten Generalintendant Georg Heckel und der leitende Schauspieldramaturg Reinar Ortmann vom Oldenburgischen Staatstheater in den Film ein und sprechen über Weigels Schaffen.

Regisseurin Maria Wischnewski widmet sich einer Künstlerin, die sich zwischen politischen Umbrüchen abseits von Stereotypen bewegte und das kulturelle Leben des 20. Jahrhunderts grenzüberschreitend prägte: Wiener Jüdin, staatenlose Weltbürgerin, Mitbegründerin und Intendantin der bald europaweit wichtigsten deutschen Bühne, dem Berliner Ensemble, Frau der Extreme und Bertolt Brechts.

Bertolt Brecht ist eine viel besprochene, eingeordnete, analysierte Person der Öffentlichkeit, doch über die eigensinnige »Helly«, die über ihr bewegtes Leben selbst lieber nicht viel erzählte, weiß man heute wenig. Helene Weigel wird zur Erzählerin ihrer eigenen Geschichte. Ihre Texte und Briefe werden von der Schauspielerin Birgit Minichmayr gelesen. Hinzu kommen verschiedene Perspektiven, Erzählungen und Schriftstücke aus dem Umfeld der Künstlerin, u.a. von Bertolt Brecht, dessen Texte und Briefe von dem Schauspieler August Diehl gelesen werden. Archivmaterial und Interviews mit unter anderem Katharina Thalbach, die Meisterschülerin unter Helene Weigel war, den Enkeltöchtern Sarah Brecht und Johanna Schall sowie weiteren Wegbegleiter:innen zeichnen ein vielschichtiges Bild der Künstlerin. Der Film zeigt nicht nur die entschlossene und kämpferische Theatermacherin, sondern auch eine private, sensible und zugewandte Helene Weigel.

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