Die Vermögen in Deutschland sind deutlich ungleicher verteilt als in anderen EU-Ländern: Während die weniger vermögende Hälfte der Menschen gerade einmal einen zweiprozentigen Anteil für sich beanspruchen kann, halten die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung rund zwei Drittel des Gesamtvermögens. In einem öffentlichen Vortrag an der Universität Oldenburg geht der Berliner Sozialwissenschaftler Dr. Markus Grabka vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Dienstag, 20. Oktober, den Ursachen für diese Ungleichheit auf den Grund. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Saal der Universitätsbibliothek (Uhlhornsweg 49-55). Grabka wird diskutieren, wie und in welchem Ausmaß sich die Vermögen derart ungleich entwickelt haben, und die Frage aufwerfen, wie sich die Unterschiede abbauen lassen könnten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine vorherige Online-Anmeldung bei der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften unter l.uol.de/vermoegensungleichheit bis Sonntag, 18. Oktober, wird gebeten.
