Wednesday 13: The Duke of Spook
Wednesday 13 (geboren als Joseph Poole am 12. August 1976 in Charlotte, North Carolina – aber wagt es ja nicht, ihn so zu nennen) hat sich als eine der markantesten Stimmen des Horror-Rock etabliert und sich seinen Spitznamen „The Duke of Spook“ durch jahrzehntelanges Schaffen von Musik verdient, die Horror-Themen mit Punkrock und Metal verbindet.
Seine musikalische Laufbahn begann Anfang der 1990er Jahre mit „Maniac Spider Trash“, einem frühen Horror-Punk-Projekt, das den Grundstein für seinen unverwechselbaren Stil legte. Auch wenn dieses Projekt nur von relativ kurzer Dauer war, diente es doch als entscheidendes Sprungbrett für die Entwicklung seiner vom Horror geprägten musikalischen Ausrichtung.
1996 gründete er „Frankenstein Drag Queens from Planet 13“, ein Projekt, das einen bedeutenden Einfluss auf die Horror-Punk-Szene ausüben sollte. Die Band veröffentlichte zwischen 1996 und 2002 mehrere Alben, darunter „The Late, Late, Late Show“, „Night of the Living Drag Queens“ und „Songs from the Recently Deceased“. Diese Veröffentlichungen prägten Wednesdays charakteristische Mischung aus Horrorfilm-Anspielungen, schwarzem Humor und Punkrock-Energie.
The Birthday Massacre
The Birthday Massacre sind eine sechsköpfige Band aus Toronto, die seit 25 Jahren einen der unverwechselbarsten Sounds der dunklen Alternativmusik entwickelt – synthlastig und gitarrenbetont, melodisch und dissonant, zu gleichen Teilen Nostalgie und Angst. Ihre Musik bewegt sich im Spannungsfeld zwischen eingängigen Pop-Hooks und messerscharfen Klängen und schöpft dabei aus den Klangwelten des Synthwave und New Wave der 80er Jahre, der Schwere von Industrial und Dark Wave sowie einer visuellen Sensibilität, die vom Horror- und Fantasy-Kino sowie der bildenden Kunst geprägt ist.
Live vermittelt die Band diese Welt in vollem Umfang. Chibi ist eine magnetische Präsenz im Mittelpunkt des Geschehens – ihre Stimme schwankt innerhalb eines einzigen Songs zwischen zart und überwältigend –, während das Zusammenspiel von zwei Gitarren, Keyboards und einem treibenden Bass einen Sound erzeugt, der live noch stärker wirkt als auf der Platte. Die Show ist mitreißend, atmosphärisch und emotional: eine Art Auftritt, der sich von der ersten bis zur letzten Note wie ein bewusst gestaltetes Erlebnis anfühlt.
Was eine Show von The Birthday Massacre zu etwas mehr als nur einem Konzert macht, ist die Beziehung zwischen der Band und den Menschen, die zu ihren Auftritten kommen. Diese Fangemeinde ist über Jahrzehnte hinweg durch echte Verbundenheit gewachsen – die Band ist ihrem Publikum stets auf Augenhöhe begegnet, persönlich und ohne Distanz. Wenn man eine TBM-Show betritt, fühlt es sich weniger so an, als würde man einer Aufführung beiwohnen, sondern eher so, als käme man an einen Ort, an den man schon immer gehört hat.
