Bernd Eilert, Klaus Modick und Alain Claude Sulzer
Die Oldenburger Schriftsteller Bernd Eilert und Klaus Modick setzen beim Literarischen Advent gegen die Kurzlebigkeit des Buchmarktes auf die beständige Qualität von Büchern und Werken. Dieses Mal widmen sie sich dem irischen Schriftsteller Oscar Wilde. Er wurde 1854 in Dublin geboren und lebte ab 1879 in London. Wilde machte sich einen Namen als Erzähler und Dramatiker und war einer der erfolgreichsten und zugleich skandalträchtigsten Schriftsteller des viktorianischen Großbritannien. Als sein zentrales Prosawerk gilt Das Bildnis des Dorian Gray. Seine Themen sind die Moralität von Sinnlichkeit und Hedonismus im Viktorianismus und die Dekadenz der britischen Oberschicht. Wegen homosexueller „Unzucht“ wurde er 1895 zu zwei Jahren Zuchthaus mit harter Zwangsarbeit verurteilt. Nach der Entlassung lebte er verarmt in Paris, wo er 1900 im Alter von 46 Jahren starb.
Bei jedem Literarischen Advent spricht ein prominenter Gast aus dem Kulturbereich mit Eilert und Modick über die im Mittelpunkt stehenden Autorinnen und Autoren. In diesem Jahr ist es der Schriftsteller Alain Claude Sulzer. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht und seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Für sein Werk erhielt er unter anderem den Prix Médicis étranger, den Hermann-Hesse-Preis, den Kulturpreis der Stadt Basel und den Solothurner Literaturpreis. Am Ende des Gesprächs über Werk, Leben und Wirkung Oscar Wildes sprechen Klaus Modick, Bernd Eilert und Alain Claude Sulzer drei individuelle Literaturtipps aus.
Die Reihe Literarischer Advent wird durch die Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg gefördert.
Eintritt:
12,- Euro / ermäßigt 8,- Euro / mit dem AStA-Kulturticket der Carl von Ossietzky Universität frei
Kartenreservierung unter www.literaturhaus-oldenburg.de in der Rubrik Programm und Reservierung
Veranstaltungsort:
Wilhelm13
Leo-Trepp-Straße 13
26121 Oldenburg
Copyright Foto: Literaturhasu Oldenburg
