Vom faszinierenden Debut SALT bis zu ihrer grandiosen Produktion SHADOW: Solch ein rundes Album bekommt Alicia Keys leider nicht mehr hin, solch fantastische Musik konnte Ella Fitzgerald leider nicht mehr aufnehmen.
Diese Stimme geht unter die Haut, viel besser geht es nicht. Hier kommt eine starke, authentische Künstlerin und eine der gewiss größten Stimmen und Liedermacherinnen aus den USA in die kleine Kulturetage. Die Ausnahmesängerin mit der samt-dunklen Überstimme von der US-East-Coast badet in ihren Songs satt in südstaatlicher Sonne – und bietet Gospel auch für Atheisten an. Wie ihr männliches Pendant Gregory Porter schätzt sie an Jazzmusik geschulte Musiker:innen, ist aber eine klassisch-melodiöse Songwriterin,
die aus dem Blues, Folk und Gospel kommt: »Wer weiß«, sagt Lizz Wright mit diesem sanften wie satten Lächeln, »vielleicht nehme ich ja eines Tages noch mal ein Jazz-Album auf«.
