“Vielleicht erlebe ich den Frieden noch”
01.07.26 - 31.07.26
Ausstellung im Bibliotheksfoyer der Uni Oldenburg
Die Ausstellung porträtiert zehn Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine.
Der Fotograf Kostjantyn Tschernitschkin aus Kyjiw hat sie 2024 und 2025 im Auftrag des Hilfsnetzwerks für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine besucht und eindrücklich porträtiert. Sie waren als Jugendliche zur Zwangsarbeit deportiert oder mit ihren Eltern verschleppt worden, einige wurden in der Zwangsarbeit geboren.
Porträtiert werden auch Rom*nja, die die deutsche Besatzung erlebten. Vier Jahre nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine zeigen die Aufnahmen ihren Alltag, ihre Erinnerungen und die Dinge, die am Ende ihres Lebens Bedeutung für sie haben.
Die Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit ukrainischen Partner:innen vom „Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“ entwickelt, welchem 47 Gedenkstätten, Stiftungen und zivilgesellschaftliche Erinnerungsinitiativen angehören. In
Oldenburg wird die Ausstellung durch das Referat gegen Rassismus und Antisemitismus des AStA der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek und in Kooperation mit Fokus Ukraine e. V. gezeigt.
Eröffnung der Ausstellung:
01.07.26 um 18 Uhr im BIS-Saal
Mit einem Grußwort des Oldenburger Vereins Fokus Ukraine e. V., musikalischer Begleitung durch Shlyakh-Dorizhenka und einem Kurzvortrag zur Ausstellung von Stefanie Bilinski, Historikerin beim NS-Dokumentationszentrum in Köln und Ausstellungsmacherin.
