© Kaupo Kikkas
NDR Elbphilharmonie Orchester
Sonntag 01.03.2026 16:00
Elbphilharmonie, Großer Saal, Hamburg
Eintritt: ab 92 €
»Die Musik Schumanns eröffnet uns eine ganze Welt neuer musikalischer Formen, reißt Saiten an, die seine großen Vorgänger noch nicht berührt haben.« So schwärmte kein Geringerer als Piotr Tschaikowsky über seinen deutschen Kollegen. Tatsächlich war Schumann – neben Mozart und Mendelssohn – ein großes Vorbild für den Schöpfer von »Pathétique«, »Schwanensee« und Co. In der Musik des älteren Romantikers fand Tschaikowsky »den Widerhall geheimnisvoller Prozesse unseres Seelenlebens, die das Herz des heutigen Menschen bewegen.« Es gibt also Gründe genug, ausgewählte Werke der beiden »Brüder im Geiste« einmal direkt gegenüberzustellen. In der Elbphilharmonie spüren das NDR Vokalensemble unter Kaspars Putniņš, derzeit Chefdirigent des Schwedischen und des Lettischen Rundfunkchors, sowie das NDR Elbphilharmonie Orchester unter Star-Dirigent Paavo Järvi dieser Seelenverwandtschaft nach. Zunächst widmet sich das NDR Vokalensemble einigen Chorwerken Schumanns, in denen die ganze Klangpalette eines Vokalensembles ausgelotet wird – von Frauenstimmen über den Männerchor bis zum gemischten Chor. Wie sagte Schumann so schön? »Zur Ausbildung des eigenen melodischen Sinnes bleibt immer das Beste, viel für Gesang, für selbstständigen Chor zu schreiben.« Das tat er! Und vertonte dabei Gedichte u.a. von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Rückert und Eduard Mörike. »Romantischer« kann Kunst eigentlich kaum sein – gipfelnd in der berühmten Eichendorff-Vertonung »Mondnacht«, die Putniņš und das NDR Vokalensemble in einem Arrangement für Chor präsentieren.
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